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Schauspielpatienten

Die CoMeD-Unterrichtskurse beinhalten das praktische Kommunikationstraining mit Einsatz von Schauspielpatienten. Dazu werden die Schauspieler ausgebildet, medizinische Probleme und klinische Krankheitsbilder realitätsnah zu simulieren. Weiterhin werden sie darin geschult, Studierenden ein strukturiertes Feedback über deren kommunikatives Verhalten zu geben. Durch dieses Feedback können die angehenden Ärzte ihr eigenes Gesprächsverhalten differenziert wahrnehmen und neu bewerten. Die angehenden Mediziner können auf diesem Wege ganz gezielt das ärztliche Gespräch üben.

Schauspielpatienten-Pool und -Training

Damit der Unterricht mit Schauspielpatienten an der Heinrich-Heine-Universität fest in den Lehrplan etabliert werden kann, wird zurzeit ein Pool mit Schauspielern generiert, welche sowohl im Unterricht als auch in der Prüfung (CoMeD-OSCE) zum Einsatz kommen.

Vielfache Einsatzmöglichkeiten

Auch bei Kursen zu anderen Themen als der Kommunikation sind Schauspielpatienten eine wertvolle Ergänzung:
• Der spielerische, aber realitätsbezogene Ansatz hilft praxisnah, das gelernte Wissen klinikbezogen anzuwenden;
• Schauspielpatienten sind (anders als reale Patienten) stets für den Unterricht verfügbar und können die Symptom-Darstellung an die jeweiligen Lernziele anpassen;
• ihr Feedback fördert die Wahrnehmung für eigene verbale und nonverbale Interaktion sowie deren Wirkung auf Patienten.