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Evaluationsforschung

Im Rahmen des Lehrprojektes „Kommunikative Kompetenz lehren und prüfen“ erfolgt eine evaluierende Begleitforschung.
Im Hinblick auf die künftige Curriculumentwicklung der Medizinischen Lehre an der Heinrich-Heine-Universität (AG Curriculumreform) und wegen der Neuartigkeit der geplanten Lehrangebote soll deren Wirksamkeit untersucht werden: In welchem Ausmaß und in welchen Qualitäten lässt sich das ärztliche Gesprächsverhalten von Studierenden verbessern? 

CoMeD-Eva 

Begonnen hat bereits „CoMeD-Eva“, eine prospektive Studie mit historischer Kontrolle im switch-on/switch-off-Design.
Bei dieser Studie werden Studierende, die im Sommersemester 2009 noch den herkömmlichen Unterricht erhalten haben, mit den Studierenden des neuen Lehrangebots in ihrem Gesprächsverhalten verglichen.

Bei der Untersuchung führen die Teilnehmer zu Beginn und am Ende ihres Semesters im Block D zweimal ein 15-minütiges Gespräch mit einem Schauspiel-Patienten. Diese Gespräche werden auf Video aufgezeichnet und später „verblindet“ durch unabhängige Beobachter ausgewertet (so, dass man nicht mehr sagen kann, wer der Kontroll- und wer der Interventionsgruppe zugehörig ist). Untersucht werden dabei die Interaktionsprozesse, die zwischen „Arzt“ und „Patient“ stattfinden.

Follow-up

Um die Nachhaltigkeit postulierter Differenzen im Arzt-Patientgesprächsverhalten zu untersuchen, sind weitere multi-method-Studien geplant (z.B. Studierende im PJ, Absolventen).